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Paschinger Feuerwehrmann löscht an der Nordsee Drucken E-Mail
Rückblick: 2007 konnte unser Kommandant-Stv. Wolfgang Meindl ein Feuerwehrpraktikum bei der Berufsfeuerwehr Reykjavik in Island absolvieren. Jetzt, 2 Jahre später war die Zeit reif für das nächste Projekt.

Auf einer Feuerwehr-Fachtagung lernte ich zufällig einen der Vortragenden aus Hamburg kennen, der mich zur Feuerwehr des Marinestützpunktes in Wilhelmshaven vermittelte. Innerhalb einer Woche waren die Einzelheiten geklärt und mein Praktikum fixiert. Mitte Juni ging es dann für 3 Wochen an die Nordsee.

Das Marinestützpunktkommando in Wilhelmshaven ist die größte logistische Drehscheibe der deutschen Marine u.a. auch für Auslandseinsätze und gilt als einer der größten Marinestützpunkte in Westeuropa.

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Aufgrund der vorhandenen Gefahrenpotentiale auf dem Stützpunkt, gibt es eine hauptberufliche Feuerwehr, die seit 2006 in der modernsten Feuerwache der Bundeswehr untergebracht ist. Sowohl der Fuhrpark als auch die übrige Ausrüstung ist auf dem neuesten Stand der Technik. Ein besonderes Highlight ist der neu in Dienst gestellte Rüstwagen, der im Bereich der technischen Hilfeleistung (fast) keine Wünsche offen lässt.

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Der Dienstbetrieb wird von zwei Schichten sichergestellt, die abwechselnd 24 h Dienst absolvieren. Dienstbeginn ist jeweils um 06.30 Uhr. Nach kurzer Standeskontrolle erfolgt die Einteilung auf die Fahrzeuge sowie die Aufteilung der zu leistenden Arbeiten. Anschließend wird die Ausrüstung auf den Fahrzeugen überprüft, gefolgt von einer Bewegungsfahrt auf dem Stützpunkt.

Im Laufe des Tages werden dann sämtliche Tätigkeiten durchgeführt, für die die Feuerwehr zuständig ist. Darunter fallen z.B. die Wartung von Feuerlöschern (ca. 3800 Feuerlöscher pro Jahr), Überprüfung von Atemschutzgeräten und Schläuchen der Feuerwehr und der Marineeinheiten oder auch die Schulung der Soldaten über das Verhalten im Brandfall. Die Zeit ab 20.00 Uhr besteht grundsätzlich aus Bereitschaftsdienst d.h. in der einsatzfreien Zeit Aufenthalt in der Feuerwache, ab 22.00 Uhr ist Schlafen erlaubt.

Zusätzlich zum Arbeitsdienst stand mindestens 1x pro Schicht Ausbildung auf dem Programm. Interessant war hierbei, dass jede Schicht ein anderer Feuerwehrmann für die Ausbildung verantwortlich ist und diese in kurzen Einheiten zu max. 1 Stunde abgehalten wurde. So kam es auch öfters, dass nach dem Abendessen noch kurz eine Übung anstand.

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Bei allen Tätigkeiten musst natürlich die Einsatzbereitschaft gewährleistet bleiben, um im Einsatzfall schnellstens ausrücken zu können.

Bereits am zweiten Tag nach meiner Ankunft wurde ich fix in den 24h Dienst eingegliedert und konnte bei allen Aktivitäten mein Können unter Beweis stellen. So vergingen meine drei Wochen "Urlaub" wieder einmal viel zu schnell. Mal sehen was das nächste Jahr bringt.

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Aktuelle Termine

Mi 08.09 18:30-20:30
Übung - Einsatzübung B139 neu mit FF Hart
Fr 10.09 17:45-20:00
Übung - Geräteschulung, Standard-Einsatz-Regeln

Einsatzstatistik

2010
Brandeinsätze25
Technische Einsätze33